Wie alles begann.
 
„Nach mehrjähriger Trennung trafen sich drei Freunde aus Kindertagen wieder. Im Gespräch entschloss sie sich jeder mit der Kraft seiner jeweiligen Erfahrungen und Fähigkeiten, eine Werkstatt zur Herstellung von Objekten aus Zebuhorn und Schildkrötenpanzer zu eröffnen. Diese Rohstoffe waren damals noch leicht auf dem Land zu finden. Max Rabarijoel schaffte es mit seiner fünfzehnjährigen Tätigkeit als Optiker in einem großen Optikerhaus in Antananarivo, seine Freunde von Schönheit, Tugend  der Brillenfassungen zu überzeugen. Aber es war notwendig, einen Fonds zu finden, um es lokal und international zu verkaufen. Sie begannen mit der Herstellung von Horn-, Knochen- und Schuppenschmuck und es begann wirklich gut.
Josefa, der Team-Ingenieur, erstellte die entsprechenden Materialien: Fräser, Fräsmaschinen, Schleifscheiben, Trommeln, elektrische Heißpressen mit Drehstrom- und Einphasen-Rückgewinnungsmotoren. Die Werkstatt wurde langsam bekannt. So eröffneten die drei gleichzeitig einen Showroom und ein Geschäft, in dem sie ihre ersten Rahmen ausstellen konnten. Kunden aus Expatriates, Botschaftsmitarbeitern, vor allem Geschäftsleitern, die ihr know-how bemerkten, halfen ihnen, indem sie die notwendigen Werkzeuge wie Schrauben, ausziehbare goldene Scharniere zur Verfügung stellten, die den Produkten nach der Fertigstellung ein Plus gaben. Inspiriert von bestehenden Maschinen erfand Josefa auf seine eigene Weise die notwendigen Werkzeuge, die die Ausführung der gewünschten Formen erleichtern. Die Arbeit des Horns ist etwas ganz Besonderes: Sie müssen das Horn weich machen und abflachen, um die zu bearbeitende Platte zu erhalten. Elie, ein akribischer Techniker, ein guter Finisher vervollständigte das Team. Die beiden Techniker sind immer noch auf der Suche nach einem System, um die Produktion zu beschleunigen. Die selbstgebaute reichhaltige Fräsmaschine war einsatzbereit. Mehrere Modelle von Rahmen wurden geboren. Mehrere Artikel wurden in großen Mengen von Leuten von außerhalb (Tahiti) bestellt, Inputs für Vermeil-Schmuck, Knöpfe, kleine Windsurfbretter, die für einen kalifornischen Boarding-Club entworfen wurden, und vieles mehr. Alles war synchron. Max war für den Showroom, die Öffentlichkeitsarbeit und den Verkauf zuständig. Die Optik selbst kam erst später, als die Schildkröte für verboten erklärt wurde, es blieben Horn, Knochen und Holz. Am Anfang hatten wir Mühe, die Optik zu drehen. Wir mussten Korrekturlinsen, Schrauben, Schleifscheiben für den Zusammenbau, Messgeräte wie Frontofokometer, Meßgläserkasten finden, aber die Beziehungen haben viel zur Installation beigetragen. Ausländische Freunde konnten das nötige Material und Werkzeug in einfacher Ausführung zur Verfügung stellen. Und die Optik begann sich zu drehen. LA CORNA hatte sich, weil der Laden so hieß, einen Platz im optischen Umfeld geschaffen (Genehmigung des Ministeriums und der Gewerkschaft erforderlich, um ausüben zu können). Freunde teilten sich die Aufgaben. Alles lief so gut, bis Josefa an einem Schlaganfall erkrankte. Er konnte nicht mehr weitermachen. Max wurde allein gelassen, um LA CORNA am Leben zu erhalten. Elie ist vor langer Zeit gegangen, um seinen alten Job wieder aufzunehmen. Wie geht die Reise weiter? Andere Jungs ausbilden? Unsere Kinder sind noch nicht alt genug. Das Geschäft mußte schließen. Alle Hoffnung auf Genesung schien zu schwinden .... !!! Da kommt plötzlich wie durch ein Wunder eine Fremdenführerin in den Laden: "Eine deutsche Touristin, eine Optikerin möchte Sie kennenlernen, sie macht Urlaub auf Madagaskar und will Sie nur zum Kennenlernen besuchen miteinander und sprechen über die Arbeit des Zebu-Horns." Max wollte wegschlüpfen, weil die Werkstatt kaum noch existierte. Aber er nahm das Treffen an. So lernt Max Olivia Quednau und deren Freund Matthias kennen. Der Tourguide Tiana übernahm das Dolmetschen und im weiteren Verlauf zusammen mit seiner Frau Tahir die Koordination des Schulprojektes. Sie waren sich alle auf Anhieb symphatisch. Als Olivia und Matthias den Zustand des Ladens und der Werkstatt sahen, beschlossen sie, ihm zu helfen. Ihre Begegnung endete nicht nur mit schönen Worten, sondern es erfolgten unmittelbar nach dem Treffen Taten. Olivia sah das Potential, welches in Filaminana Randriamanantsoa der ältesten Tochter von Josefa steckte. Sie bestärkte Max darin sie zur Augenoptikerin auszubilden. Er schulte Filaminana in einem Intensivpraktikum. Sie war bereits inspiriert von ihrem Vater. Unter der Anleitung von Max Rabarijoel lernte sie die Grundlagen der Optik. Ihre Fortschritte sind faszinierend, sie hat sich schnell integriert und die Schwierigkeiten des Berufs überwunden. Heute beherrscht sie Augenuntersuchungen, Linsenidentifikation, Brillenanpassung, Management und Verkauf. Ihr Bruder, Abiturient +2, ebenfalls am Beruf interessiert, trat dem neuen Team bei. Olivia hat keine Mühen gescheut, LA CORNA zu unterstützen. Die ersten Pakete kamen bereits 5 Wochen nach dem Ende des Urlaubes im Februar 2020 an.
Olivia hat Max eine komplette Werkstattausrüstung geschenkt. Damit wurde dem Geschäft la Corna ein neuer Lebenshauch eingeflößt und das Schulprojekt ins Leben gerufen.,,
Seitdem unterstützt Olivia 3 Schulen auf Madagaskar. Schulsachen werden durch den Verkauf jeder Brille bei Blue Eyes - Optik mitfinanziert. 5€ jeder verkauften Brille fließen direkt in das Projekt.
Brillenspenden, die Olivia in ihrem Geschäft annimmt, werden von ihr und ihrem Mitarbeiter aufbereitet und zu Max versendet. Dieser verteilt sie gemeinsam mit Fila nach vorheriger Augenuntersuchung an bedürftige Schüler, Eltern und Lehrerinnen.
 
Um das Projekt weiter am Laufen zu halten, werden weitere Brillenspenden benötigt.
Wer möchte, kann auch gerne ein paar Süßigkeiten und lange haltbare Lebensmittel spenden.
Konserven und in Glas verpackte Lebensmittel können leider nicht verschickt werden.

11.06.2021 

Das Schuljahr neigt sich dem Ende...auch auf Madagaskar. Es war für alle Beteiligten nicht leicht.

Aber unser Team, Max Rabarijoel, Filaminana Randriamanantsoa,Tiana und seine Frau Tahir

haben es geschafft, Spielsachen für die Kinder zu verteilen.

Das sporn tan weiterhin fleißig zu lernen. Natürlich wurden auch die Augen untersucht,

sodaß zum neuen Schuljahr jedes Kind und auch die Lehrerinnen eine passende Brille bekommen.

Unser Optiker Max auf Madagascar

https://www.google.de/maps/place/Lunetier+Rabarijoel+Max+N.-+Optician+Antananarivo+Madagascar/

 

 

Unser Schulprojekt

Ihre alten Brillen sind ein Geschenk.

 

Sie selbst wissen wie es ist schlecht zu sehen.

Menschen auf Madagaskar haben kaum eine Möglichkeit

eine Brille zu bekommen - sie können sie sich nicht leisten.

 

Wir sammeln gebrauchte Brillen bei uns im Geschäft,

machen sie wieder flott und schicken sie auf unsere Kosten

zu unserem Optiker Max  und seinen Helfern nach Madagaskar.

Diese verteilen sie nach Untersuchung der Augen an

Bedürftige.

 

Mit jeder bei uns gekauften Brille unterstützen Sie mit 5€

unser Schulprojekt. Jede Brille, jedes Spielzeug und jeder € kommt dort

1:1 an.

https://www.facebook.com/berlinbrillen/?view_public_for=223874514333805

 

 

 

Heute geht mein Dank an den Entwicklungsdienst Deutscher Augenoptiker.
Sie haben mir einen großen Karton mit ungetragenen Brillenfassungen
für mein Schulprojekt auf Madagascar zur Verfügung gestellt.
Ziel ist es soviel Kinder und Erwachsenen wie möglich mit einer guten Brille das Sehen
und damit auch das Lesenlernen und Arbeiten zu ermöglichen. Hilfe zur Selbsthilfe.
Näeheres über den Verein finden Sie unter:
Aujourd'hui, mes remerciements vont au service de développement des opticiens allemands.
Ils m'ont fourni une grande boîte de montures de lunettes non portées pour mon projet scolaire à Madagascar.
L'objectif est de permettre au plus grand nombre d'enfants et d'adultes possible
de voir et donc d'apprendre à lire et à travailler avec de bonnes lunettes.
Aider les gens à s'aider eux-mêmes. Vous pouvez trouver plus d'informations sur l'association sur:

Am
23.03.2021 war es soweit. 2 Schulen wurden besucht. Der beste Tourguide
der Welt Tiana, seine Frau Tahir und deren Kinder, unser Partneroptiker
vor Ort Max und sein Lehrling Fila, die er auch Dank der Spenden
unserer Kunden und Kundinnen ausbilden kann, haben sich auf den Weg
gemacht und Brillen an die Kinder und Lehrerinnen ausgeliefert. Jedes
Kind bekam eine Tüte mit Obst, Wasser, Vitamin C Tabletten und
Spielzeug. Die Freude war riesig. Die Hoffnung der Menschen ist, daß die
Spendenbereitschaft nicht nachläßt. Es werden dringend Schulbücher
benötigt. Diese gibt es in diesen Schulen nämlich gar nicht. Wer helfen
möchte aber weder alte guterhaltene Brillen noch Spielzeug hat, kann
gerne bei uns im Geschäft vorbeikommen und etwas zu unserer Portokasse
beisteuern. Dieses Projekt wird von mir privat ohne steuerliche
Absetzbarkeit geleistet.

Mein ganz besonderer Dank geht an Frau Popp, einer lieben Kundin, die mir vor meiner letzten Reise

nach Madagsakar im Februar 2020, 100 € an die Hand gab und sagte...

Legen Sie das Geld in eine gute Sache an. Ich vertraue Ihnen. Das hat mich sehr berührt.

Von diesem Geld kauften wir vor Ort in Tana Schulsachen. Frau Popp war der Auslöser für unser Schulprojekt und

unterstützt es noch immer.

Jede Kundin und jeder Kunde, beteiligt sich mit seinem Brillenkauf automatisch an dieser tollen Sache.

Auch denen gilt mein aufrichtigster Dank.

 

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mit der weiteren Nutzung gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.   Mehr Informationen hier
einverstanden